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By Kathrin Fischer

In der betriebswirtschaftlichen Entscheidungslehre unter Risiko wird zwischen den normativ ausgerichteten und den deskriptiven Theorien unterschieden. Während im normativen Bereich Vorgaben für "rationales" Handeln gemacht werden sollen, ist es das Ziel deskriptiver Ansätze, tatsächliches Entscheidungsverhalten von Individuen, insbesondere im wirtschaftlichen Kontext, zu modellieren.

Kathrin Fischer vergleicht beide Forschungsbereiche, um Ansatzpunkte für eine empirisch fundierte, aber dennoch theoriebasierte betriebswirtschaftliche Entscheidungslehre zu entwickeln. Sie stellt zunächst die bedeutendste normative Theorie, die Theorie des Erwartungsnutzens, umfassend dar und zeigt auf, welche Aspekte realen Entscheidungsverhaltens durch diesen axiomatisch fundierten Ansatz nicht erfasst werden können Im Anschluss erfolgt eine Systematisierung diverser deskriptiver Modelle, z.B. der Prospect Theorie, der rangabhängigen Theorien und der Regret-Theorie, die sich an den wesentlichen formalen Eigenschaften des Erwartungsnutzen-Prinzips orientiert sowie die detaillierte Untersuchung und Bewertung der dargestellten Ansätze.

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21) umschreiben dies mit den Worten: "... je komplexer, desto weniger Rationalitat". 2 V gl. Eisenhardt und Zbaracki (1992, S. 22). B. die "substantive rationality", die "contextual rationality", "game rationality", "process rationality", "adaptive rationality", "selected rationality" und die "posterior rationality", vgl. March (1978). " Beispielhaft seien hier die evolutioniire Spieltheorie, in der die Spieler im Verlauf des wiederholten Spieles ihre Strategien modifizieren, und die Beschriinkung von Strategieraumen durch Restriktionen genannt.

So auch Krelle (1968, S. 147) sowie Eisenfiihr und Weber (1999, S. 211); anders aber diverse andere Autoren, vgl. 4. " Vgl. dazu von Neumann und Morgenstern (194411967, S. ). Es ist zu beachten, daB VNM anstelle von Zahlungen sog. B. , in ihren Befragnngen heranziehen. Nach Fishburn (1988, S. 7) miissen damit die Funktionen nach Bernoulli und VNM weder gleich noch linear ineinander iiberfiihrbar sein. B. ElIsberg (1954). Auch VNM (1944/1967, S. reffen wollen, wenn sie auch durchaus solche Unterschiede betrachten, vgl.

3 Nach Bamberg und Coenenberg (1996, S. 4) handelt es sich bei der - auf dem Modell des "Homo oeconomicus" aufbauenden - normativen Entscheidungstheorie urn die "Analyse von Entscheidungen unter dem Postulat subjektiver Formalrationalitiit". Damit ist gemeint, daB nicht, wie oben gefordert, aile objektiv beschaffbaren Informationen in die Entscheidung mit einflieBen miissen, sondem nur diejenigen, die von dem Entscheidungstriiger subjektiv wahrgenomrnen werden; der Begriff"Forrnalrationalitiit" besagt, daB das Zielsystem des Entscheidungstriigers keine Widerspriiche enthiilt und er selbst sich seinem Zielsystem entsprechend verhiilt.

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