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By Prof. Dr. Gottfried Bogusch, Prof. Dr. Renate Graf, Prof. Dr. med. Thomas Schnalke (auth.)

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Ich nehme mit Freude die Gelegenheit wahr, der ausgezeichneten Abhandlung von Dr. Dr. W. H. Balekjian einige einleitende Worte zu In dieser Arbeit finden Probleme Erorterung, die mit dem widmen. gegenwartigen internationalen Geschehen eng verkniipft sind und gleichzeitig zu einer grundlegenden wissenschaftlichen Forschung auffordern.

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Diese Beschreibung wurde in der Foige vor allem deshalb kritisiert , weil sie schnell dazu benutzt werden konnte, die biomedizinische Sieht zur wahren Sieht zu erklaren, wahrend die Patientenperspektive zur rein subjektiven, im Zweifelsfalle falschen Sieht herabgewurdigt wurde. Im Gegensatz zu Kleinmans Absiehten fuhrte sein Modell damit nieht zu einer Annaherung der beiden Perspektiven. Im Gegenteil, es konnte von biomedizinischer Seite herangezogen werden, urn eine mogliche Weigerung der Patienten, arztlichen Empfehlungen zu folgen, mit deren ,falschen' Erklarungs-modellen zu verstehen und das ,riehtige' biomedizinische Erklarungsmodell besser beim Patienten durchzusetzen.

Erst Ende des 18. ]ahrhunderts, also zwei ]ahrtausende nach den ersten zogerlichen Versuchen der Leichenzergliederung zu anatomischen Zwecken, begann man in der Pariser Hospitalmedizin, Befunde an Leichen regelhaft auf die lebenden Patienten zu ubertragen, wie Foucault es eindriicklich beschrieben hat. Erst jetzt Worden Untersuchungsverfahren wie das Abhoren mit dem Stethoskop und das Beklopfen des Korpers entwickelt, die quasi die anatomische Zergliederung am lebenden Patienten fortsetzten . Spatestens mit dieser erfolgreichen Anwendung von Leichenwissen am lebenden Menschen wird die Materialitat des Korpers zur Selbstverstandlichkeit zumindest in den Wissenschaften.

Korperwelten' geht von den Ganzkorperpraparaten aus ; diese vor allem begrunden den Erfolg der Ausstellung. Was ist der Grund dafUr? Die Praparate sind zunachst handwerklich ausgezeichnet gemacht, in ihnen steckt praparatorisches Konnen . Der ,Schachspieler' (Abb, 21) ruft beispielsweise auch bei Anatomen Bewunderung hervor. Das Besondere jedoch ist nicht die Praparation, erst die Moglichkeit der Stabilisierung und Verfestigung und damit die Konservierung einer hervorragenden Praparation fuhrt zu einem attraktiven Plastinat.

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