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By Helmut Koch

Diesem Band der "Wirtschaftswissenschaften" liegt vor all em das Anliegen zugrunde, die "unternehmerische" oder (in gleichbedeutender anderer Aus drucksweise) "betriebliche" Planung als ein geschlossenes Ganzes, begriindet durch den unternehmerischen Zweck der Gewinnerzielung, zu begreifen und die von der obersten Leitung wie den unteren Instanzen getroifenen Ent scheidungen als Teile dieses platforms darzustellen. Und da die betriebliche Planung den Kern der Unternehmungspolitik als des structures der unterneh merischen Entscheidungen bildet, HiBt sich der Inhalt dieses Bandes auch so umreiBen, daB die Grundlagen und Grundjragen der Unternehmungspolitik erortert werden. Als Grundlagen sind die unternehmerischen Zielsetzungen anzusehen, wahrend unter den Grundfragen die allgemeinen methodischen Probleme der Unternehmungspolitik verstanden werden. Diesem Vorgehen gemaB sind Einzelbereiche der unternehmerischen Planung, wie die Planung der Werbung, der Materialbeschaffung, des Absatzes und der gleichen, grundsatzlich nicht behandelt - dies ist anderen Banden der "Wirt schaftswissenschaften" vorbehalten. Der kurzen Darstellung der Fertigungs planung liegt allem die Absicht zugrunde, dem Leser an diesem besonders geeigneten Beispiel die Einordnung der Planung des einzelnen Unterneh mungsbereichs in die Gesamtplanung der Unternehmung anschaulich vor Augen zu fiihren. Der Leser moge in diesem Bande nicht die Behandlung samtlicher entschei dungstheoretischer Probleme erwarten. So sind die Fragenkomplexe der Leitungsorganisation und der Planungskontrolle nur am Rande erortert wor den. Auch hat das Bemiihen urn eine Gesamtkonzeption der Unternehmungs planung die Erorterung der Frage der Verifizierbarkeit an manchen Stellen zuriicktreten lassen. In einer spateren erweiterten Ausgabe sollen die hier fehlenden Abrundungen vorgenommen werden.

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C) Die GeHrral"laHuHg als SysteHt VOH Sach- u/old ZeiteHtscheiduHgeH 1. Die generelle Unternehmungsplanung - sie ist letztlich durch eine auf lange Sicht in groben Ziigen getroffene "umriBartige Totalplanung" definiert - beschriinkt sich nicht darauf, daB in Ausrichtung auf die wechselnden A4 Struktur und Ablauf Marktsituationen die Unternehmungsweise festgelegt wird, sondern sie umfaBt auch die Festlegung der Zeitpunkte des Beginns der Unternehmung, der Umstellung auf eine andere Unternehmungsweise sowie der Liquidation.

B. dann vor, wenn man eine Typenbeschrankung vornimmt in der Meinung, die nachteilige Wirkung auf den Absatz durch die Verbilligung der Fertigung iiberkompensieren zu konnen. Dariiber hinaus ist natiirlich auch die Methode anwendbar, daB man die Bereichsplanungen sofort realisiert und spater Korrekturen zur Abstimmung vornimmt. c) Die GeHrral"laHuHg als SysteHt VOH Sach- u/old ZeiteHtscheiduHgeH 1. Die generelle Unternehmungsplanung - sie ist letztlich durch eine auf lange Sicht in groben Ziigen getroffene "umriBartige Totalplanung" definiert - beschriinkt sich nicht darauf, daB in Ausrichtung auf die wechselnden A4 Struktur und Ablauf Marktsituationen die Unternehmungsweise festgelegt wird, sondern sie umfaBt auch die Festlegung der Zeitpunkte des Beginns der Unternehmung, der Umstellung auf eine andere Unternehmungsweise sowie der Liquidation.

Diese Entscheidungen aber sind rein hypothetisch, d. h. sie sind nur auf den Eventualfall abgestellt, daB dieses oder jenes Absatzsortiment realisiert wird. Es folgt dann die tatsachliche Entscheidung fiir eines der Sortimente. Durch diese wird dann zugleich bestimmt, welcher Standort tatsachlich bezogen wird. Stellt man dagegen die Planung in erster Linie auf den Standort ab, dann wird zunachst fiir jeden Standort hypothetisch die Entscheidung iiber das Sortiment getroffen. Daran schlieBt sich die tatsachliche Wahl des Standortes an.

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