Download Corporate Identity: In zehn Arbeitsschritten die eigene by Gertrud Achterholt PDF

By Gertrud Achterholt

Erfolgreiche Untemehmen sehen sich seit jeher mit einer entscheidenden Anforderung konfrontiert: Sie mtissen sich von ihren Wettbewerbern deut lich unterscheiden. Je ausgepragter und zahlreicher die Faktoren sind, die ei ne Differenzierung ermi::: iglichen, desto gri::: iBer sind die Erfolgschancen eines Untemehmens. So lange allein technologische oder i::: ikonomische Vorteile einen Wettbe werbsvorsprung garantierten, konnten sich Firmen darauf beschranken, ihre "harten" Erfolgsfaktoren auszuspielen. Betriebsgri::: iBen, Produkt- und Ver fahrensinnovationen, Vor- oder Rtickwartsintegrationen sorgten fUr Markt eintrittsbarrieren, die bereits im Vorfeld zur Selektion potentieller Anbieter fUhrten. Die trotz Verdrangungsstrategien und der daraus entstehenden Konzentrati onseffekte verbleibenden Wettbewerber verftigen aber gerade im Bereich "harter" Erfolgsfaktoren tiber ein zunehmend geringeres Differenzierungspo tential. Produkte und Dienstleistungen werden in Preis, Anwendungs- und Verarbeitungstechnik immer homogener und damit austauschbar. Die Abgrenzung von anderen Unternehmen verlagert sich somit zwangslau fig auf den verstarkten Einsatz "weicher" Erfolgsfaktoren. Dazu zahlen in er ster Linie alle Aktivitaten, die die own- und Kommunikationspolitik be treffen. 1m Gegensatz zu den "harten" lassen sich die Auswirkungen der "weichen" Faktoren auf den Unternehmenserfolg kaum quantifizieren. Das fUhrt bei In vestitionen in diesem Bereich haufig zu Beweisnot und Argumentationsenge seitens der Verantwortlichen, die nur mit groBen Einschrankungen Progno sen tiber den Erfolg der hier eingesetzten Mittel abgeben ki::: innen. Unbeschadet des sen gewinnen die "weichen Faktoren" an Bedeutung. Die sen pattern reflektieren beispielsweise die Image-Untersuchungen des Mana ger Magazins, wo ein GroBteil der verwendeten Faktoren zur Einschatzung deutscher Untemehmensprofile sogenannte "weiche" Erfolgsfaktoren sind.

Show description

Read or Download Corporate Identity: In zehn Arbeitsschritten die eigene Identität finden und umsetzen PDF

Best german_12 books

Teil I: Referate: Transplantation und Implantation in der Kopf-Hals-Chirurgie

Der vorliegende Teil I des Verhandlungsberichts 1992 der Deutschen Gesellschaft f}r Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie enth{lt die Hauptreferate, die von besonderen Sachkennern zu dem Thema "Transplantation und Implantation in der Kopf-Hals-Chirurgie" f}r die Jahresversammlung geschrieben wurden.

Der Deutsche Bundestag: im politischen System der Bundesrepublik Deutschland

Dieses Standardwerk gibt einen umfassenden Überblick über Stellung und Funktionen des Bundestages im politischen approach Deutschlands und geht dabei auch auf seine Wandlungsprozesse ein.

Additional info for Corporate Identity: In zehn Arbeitsschritten die eigene Identität finden und umsetzen

Sample text

Dazu fehlte lange Zeit ein Modell, das die zahlreichen Beziehungen eines Unternehmens zu seiner Umwelt erfaßte und beschrieb. Diesen Beitrag leisteteT. Dyllick mit einer Konzeption, die sich auf die Anreiz-Beitrags-Theorie zurückführen läßt. Er setzt voraus, daß jede Firma, die für 'sich rekonstruiert, wie vielseitig ihre Beziehungen zur Umwelt sind und welche Leistungen und Gegenleistungen sich damit verbinden (die durchaus miteinander in Konflikt stehen können), diesen Umstand im Rahmen der Unternehmensführung zu beachten hat.

Sie ist keine "Kampagne auf Zeit", sondern der erste Schritt zu einer langfristig verbindlichen Unternehmenshaltung. Daher erfordert sie auch die Bereitschaft, eindeutige Willenserklärungen über langfristige Ziele und die Verwendung von Mitteln abzugeben. Spezielle Voraussetzungen Die Forderung von Einzelinteressen, Gruppenegoismus, das Eigenleben betrieblicher Funktionen, fehlendes Selbstverständnis und mangelnde Identifikation mit dem Unternehmensgeschehen stören den Verlauf eines Identitätskonzeptes oder machen seine Durchsetzung in letzter Konsequenz sogar unmöglich.

Identität wird ja auch nicht primär über Werbung und PR wirksam, sondern ist eine Umsetzungsaufgabe für jedes Mitglied der Organisation, entsprechend seiner Funktion und seinem Einfluß. Um "Betriebsblindheit" einzugrenzen und Konkurrenz- oder Machtkämpfe im Unternehmen zu verhindern, bietet sich die Übertragung des Projektes oder bestimmter Teile auf externe Berater an. Sie handeln unabhängig von Bereichs- oder Hierarchiedenken. Abgesehen davon, daß Berater für diese Aufgabe besonders qualifiziert sein müssen, ist es unerläßlich, daß sie trotz gesunder Distanz zum Auftraggeber (die eine gewisse Objektivität sichert) 63 bis ins Detail über die von ihnen betreute Firma informiert werden.

Download PDF sample

Rated 4.27 of 5 – based on 29 votes