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In Bestatigung friiherer Beobachtungen (Robertson et al. 1978) konnten die Autoren auch einwandfrei nachweisen, daB die Ausscheidung dieser inhibitorischen Polyanionen bei Harnsteinbildnern signifikant niedriger war als bei Gesunden. Auch Martelli et al. (1985) fanden bei rezidivierenden Kalziumoxalatharnsteinbildnern niedrigere GAGS-Ausscheidungen als bei Gesunden. Demgegenuber fanden Hofbauer et al. (1985) keinen Unterschied bezuglich der Gesamtausscheidung von Glykosaminoglykanen bzw. der Fraktionen Chondroitinsulfat (74%) und Heparansulfat (26%) zwischen Gesunden, Patienten mit erstmaliger Harnsteinmanifestation und Harnsteinrezidivbildnern.

Ursachen einer Hyperkalzurie 1) Gesteigerte intestinale Absorption - Vitamin-D-Uberdosierung oder von Metaboliten (M. Boeck) - Hyperparathyreoidismus (primar oder sekundar) - Uberkonsum von Kalzium 2) Gesteigerte Knochenresorption - Hyperparathyreoidismus (primar oder sekundar) - Osteoporose [Immobilisation (M. Paget, Trauma, Plegien), M. Kahler - Knochenmetastasen 3) Gesteigerter renaler Verlust - Verminderte renale Kalziumresorption 4) Ursachen mit unklarem Pathomechanismus - Uberkonsum von Protein - Oberkonsum von oxalatreichen Nahrungsmitteln - Uberkonsum von Kohlenhydraten - Oberkonsum von Vitamin C - Unbehandelte essentielle Hypertonie Wie die Ubersicht zeigt, gibt es fUr eine Hyperkalzurie eine Vielzahl von Ursachen, und es muB im Einzelfall nach der speziellen Ursache gefahndet werden.

Eine Tageszufuhr, die deutlich iiber 800 mg Kalzium/Tag hinausgeht. Jaeger et al. (1985 a) konstatierten bei 52,6% ihrer Patienten mit idiopathischer Hyperkalzurie einen Uberkonsum an Kalzium. Zu beachten sind hier insbesondere die Konsumgewohnheiten beziiglich Milch- und Milchprodukten sowie von stark kalziumhaltigen Quell-, Mineral- und Tafelwassem (Vahlensieck et al. 1984; Bohmer et al. 1985; Uishofer et al. 1985; Vahlensieck 1985). In diesem Zusammenhang ist auch auf die Gefahr einer medikamentos induzierten Hyperkalzurie bei langdauemder Zufuhr von Kalziumpraparaten oder kalziumhaltigen Medikamenten hinzuweisen.

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