Download Das Wachstum von Verwaltungsorganisationen: Formen, Ursachen by Michael Weber PDF

By Michael Weber

Der Autor struggle Assistent bei Professor Klages, Speyer, und ist jetzt tätig in der Stabs- und Personalentwicklung des Diözesan-Caritasverbandes in Köln.

Show description

Read Online or Download Das Wachstum von Verwaltungsorganisationen: Formen, Ursachen und Grenzen PDF

Similar german_9 books

Innovative Kapitalnutzung: Die Entstehung neuer Business-to-Business-Märkte in der Internet-Ökonomie

Das Innovationsmanagement steht im Spannungsfeld zwischen steigenden Anforderungen an Markterfolg und Profitabilität einerseits und beschleunigten Technologiezyklen sowie hohen Misserfolgsquoten andererseits. Das traditionelle technologiezentrierte Innovationsmodell kann die entstehenden ökonomischen Herausforderungen für das administration des Innovationsprozesses immer weniger bewältigen.

Neuro-Psychopharmaka kompakt: Übersichtstabellen zu Substanzcharakteristik, Indikationen, Dosierungen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Kontraindikationen

Neuro-Psychopharmaka zählen zu den meistverordneten Medikamenten, dennoch fällt vielen Ärzten der Überblick schwer. Das kompakte Taschenbuch enthält die praxis- und verordnungsrelevanten Fakten als tabellarische Kurzinformationen zu knapp 2 hundred Einzelsubstanzen. Die im deutschen Sprachraum erhältlichen Neuro-Psychopharmaka sind alphabetisch nach ihren Internationalen Freinamen (INN) aufgeführt.

Die Effektivität und die Stellung Nichtanerkannter Staaten im Völkerrecht

Ich nehme mit Freude die Gelegenheit wahr, der ausgezeichneten Abhandlung von Dr. Dr. W. H. Balekjian einige einleitende Worte zu In dieser Arbeit finden Probleme Erorterung, die mit dem widmen. gegenwartigen internationalen Geschehen eng verkniipft sind und gleichzeitig zu einer grundlegenden wissenschaftlichen Forschung auffordern.

Extra info for Das Wachstum von Verwaltungsorganisationen: Formen, Ursachen und Grenzen

Example text

10). Der Regierung steht dariiber hinaus die Kompetenz zu, einen politisch angemessenen Ressortzuschnitt zu wăhlen (vgl. Siedentopf 1976), mit anderen Worten: die Organisationsgewalt verbleibt im Bereich der Regierung (vgl. Beyme 1969; Bockenfărde 1964). Ihr ist es vorbehalten, sowohl den ăujJeren als auch den inneren Verwaltungsaujbau festzulegen und damit auf die beiden grundlegenden Ausrichtungen funktional-aufgabenbezogener Autonomie von Organisationen einzuwirken. Zur Verwirklichung der Gestaltungskompetenz (Bestimmung des Outputs der Aufgabenerfiillung) gehort "die Einrichtung oder Aufhebung einzelner Behorden oder ganzer Behărdenzweige, die Aufgabenverteilung auf die verschiedenen Behorden und das daraus sich erge- - 48- bende Recht, Zustăndigkeitsstreitigkeiten zwischen Behărden zu schlichten" (vgl.

32- Im Grunde deutet sich hier bereits ein grundlegendes Losungsmuster fiir die Steuerung von Wachstumsprozessen an, das zugleich- und dies war der Ausgangspunkt fiir die obigen Oberlegungen - eine Handhabung fiir die Antizipation und Steuerung diskontinuierlicher Prozesse bietet. Es mag paradox klingen, aber die Steuerung von Organisationen setzt zunăchst einmal die "Einsicht der nur begrenzten Steuerbarkeit von sozialen Systemen" (Biihl 1990, S. 16) voraus. Das Einrăumen von Handlungsspielrăumen gegeniiber den Mitarbeitem formaler Arbeitsorganisationen, mit anderen Worten: der Aufbau dezentraler Organisationsstrukturen, fiihrt weg von Vorstellungen hierarchisch integrierter, zentral gesteuerter Systeme und offnet den Blick fiir die Praktikabilităt locker gekoppelter Systeme mit ungleich und unregelmăBig verteilten Kommunikations- und Kontrollbeziehungen (vgl.

Zu dieser Unterscheidung grundlegend Luhmann 1966). ), die dazu dienen, legitime Macht zu bilden: Interessen zu artikulieren und zu generalisieren, Konsens flir bestimmte Personen oder Programme zu beschaffen, Ftihrungstalente zu erproben, akzeptierbare Entscheidungen vorzutesten, Handlungsgrundlagen zusammenzubringen, die ein relativ sicheres, zumindest darstellbares und verteidigungsfăhiges offentliches Wirken erlauben" (Luhmann 1966, S. ). Ftir die Entlastung von den politischen Kosten der Konsensbeschaffung "zahlen" Verwaltungsorganisationen durch EinbuBen bei der autonomen Setzung ihrer Ziele.

Download PDF sample

Rated 4.51 of 5 – based on 38 votes